Es kommt der Moment im Leben eines Mannes, da flattert eine Einladung in seinen Briefkasten – und auf der steht: Dresscode: Strictly Black Tie.
Was heißt das nun? Und wie eng ist es mit so einem Dresscode überhaupt?
 
 
Wir haben direkt bei der GQ nachgefragt, von der die Einladung kam. Haben mit Stylisten gesprochen und haben das Internet durchstöbert. Und wir sind zu der Erkenntnis gekommen: Viel Spielraum ist nicht bei „Black Tie“.

 

Pflicht: Der Smoking
 
Ein Smoking muss es sein, mit typischem Samtstreifen am Hosenbein. Beim Sakko gibt es da schon etwas mehr Spielraum: Das kann klassisch aus feinem Stoff sein, aber auch Samt ist erlaubt. Außerdem ist obenrum etwas Farbe möglich – von weiß über edles Dunkelblau bis zu Weinrot. Wer mag, kann auch ein Sakko mit doppelter Knopfleiste tragen.
Das Hemd: weiß
 
Zum Smoking muss ein weißes Hemd getragen werden. Dieses sollte eine verdeckte Knopfleiste und Manschetten zum Umschlagen besitzen. Der Smoking-Klassiker ist ein Kläppchen-Kragen, man macht aber auch mit einem Haifisch-Kragen nichts falsch.
Accessoires? Schleife und Manschettenknöpfe
 
Accessoires wie Schmuck und Uhren sollten zum Smoking eigentlich nicht getragen werden. Der Ehering darf natürlich an der Hand bleiben, ansonsten sind die schwarze Schleife um den Hals und die Manschettenknöpfe die einzigen Details am Look.
Die Schuhe: Mehr als nur schwarz?
 
Die Schuhe zum Black Tie Look waren unser größtes Problem: Der Styleguide empfiehlt eigentlich schwarze Lackschuhe, doch Schuhe, in denen wir uns selbst spiegeln, fanden wir dann nicht so schön. Unsere Lösung: Schwarze Schnürer aus Samt bei Flo und schwarze, schlichte Lederslipper bei Simon. Letzteres ist  übrigens in England sehr beliebt.
 

Smoking Hemden

Smoking Hemden

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